Fehlender Internet Versorgung in ländlichen Regionen
Trotz der Eigenwilligkeit mancher bayrischer Politiker muss man eine Initiative bayrischer Bürgermeister loben.
Wie Heise.de heute meldet gibt es eine gemeinsame Aktion bayrischer Bürgermeister zur Förderung von Internet Breitbandanschlüssen in ländlichen bayrischen Regionen.
Ich kann diese Aktionen nur unterstützen, denn gerade strukturschwache ländliche Gegenden sind durch eine Nichtversorgung mit DSL Anschlüssen doppelt bestraft. Wirtschaftlich sind Landgegenden nicht so stark wie die städtischen Gebiete. Durch fehlende DSL Infrastruktur wird dieser Effekt noch verstärkt, da bestimmte Geschäftsideen nicht umgesetzt werden können.
Weiterhin entsteht ein Bildungsrückstand bei jungen und älteren Personen, da diese nicht lernen mit dem Medium Internet richtig umzugehen. Das verstärkt den Wissensrückstand Deutschlands noch mehr im Vergleich zu anderen Industrienationen.
Die Zeit ist reif, dass nicht nur die Telefonversorgung als gesetzliche Grundversorgung eingestuft ist, sondern auch eine DSL Versorgung. Dies ist z.B. in den baltischen Ländern üblich!! Hier ist die Telekom in der Pflicht, wie auch die Politik.
Liebe Telekom, fordert nicht nur Marktprotektion durch die Regulierungsbehörde, wenn sich Wettbewerb in euren Markt breit macht. Schützt auch den Standport Deutschland langfristig durch Förderung von Wissen. Hierzu ist das Internet via DSL eine Grundlage.
Aber auch liebe Politiker, beschäftigt euch mit diesem Thema. Hier können auch Lokalpolitiker tätig werden, um auf diesen Missstand hinzuweisen und zu ändern. Hier ziele ich besonders auf die Politiker der Landkreise im Harz. Besonders in den Dörfern des Oberharzes ist kein DSL vorhanden, das extrem hinderlich für die Weiterentwicklung des Tourismus ist. Hierzu ist es aber notwendig, dass die Entscheider sich dieser Problematik bewusst sind. Dies ist aber leider oft überhaupt nicht der Fall!


